Christelle Schläpfer ist Mobbingexpertin. Sie macht die Beobachtung, dass manche Kinder schneller zu Mobbing-Opfern werden als andere. Dabei fällt ihr auf, dass es leider oft hochbegabte oder hochsensible Kinder trifft. Im Podcast möchte Christelle Schläpfer von mir erfahren, was meine Beobachtungen dazu sind und aus welchen Gründen dies so sein könnte. Im Gespräch geht es unter anderem auch darum, wie man diese Kinder gezielt stärken kann.

Hier geht es zur Podcast-Folge:

«Weshalb hochbegabte und hochsensible Kinder häufiger von Mobbing betroffen sind»

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Diesen Text habe ich für den Jahresbericht der Stiftung für das hochbegabte Kind geschrieben.

Mia ist ein sehr kreativ denkendes Kind, das eine Idee nach der anderen entwickelt, aber von Stimmungsschwankungen und teilweise starkenWutausbrüchen geplagt wurde. Im Kunstmentorat profitiert sie von Lernfeldern, die verschiedene Wege und Lösungen zulassen. Auf diese Weise lernt sie sich in dieser Eigenheit kennen, strukturiert ihr Denken mehr und mehr und hat einen sehr handelnden und konkreten Umgang Wir sitzen im Atelier am Tisch, vor uns ein wildes Durcheinander an Materialien. Neben der Schachtel mit Glitzer liegt der Behälter mit farbigen Klebbändern, Scheren, Pinsel, farbige Blätter und leuchtende Filzstifte. Mia (11- jährig, Name geändert) ist in Gedanken versunken.

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Dieser Blog wurde für das Netzwerk Hochsensibilität https://www.netzwerk-hsp.ch/hochsensible-kinder-mit-der-marte-meo-methode-begleiten/ geschrieben. 

Vermutlich fragen Sie Sich, was es mit dem Wort «Marte Meo» und dieser Methode auf sich hat. Der Begriff «Marte Meo» kommt aus dem Lateinischen und bedeutet «aus eigener Kraft». Das ist auch der Kern, der mit dieser videobasierten Kommunikationsmethode angeregt werden möchte: die eigenen Kräfte und Ressourcen mobilisieren im Vertrauen darauf, dass Entwicklung und Aktivierung in jeder Situation gelingen können. Die Methode wurde und wird immer noch von Maria Aarts, einer Niederländerin, entwickelt. Inzwischen wird sie in den unterschiedlichsten psychosozialen Bereichen in 50 Ländern angewendet, auch mit Kindern, Eltern und in der Schule. Weltweit gibt es eine Vielzahl an Marte Meo-Fachleuten, die sich mit Artikeln, Büchern und der Weiterentwicklung der Methode in ihrem Fachbereich engagieren. Einen konkreten Einblick erhalten Sie im Folgenden am Beispiel Elterncoaching. Je nach Kontext, in dem die Methode angewendet wird, kann das Vorgehen variieren.

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Angebote in den verschiedenen gestalterischen Grundhandlungen

Idealerweise werden den Kindern Angebote gemacht, die ihre eigenen Interessen aufnehmen. Die folgenden Fragen sollen als Grundlage dienen, Kinder zu beobachten, ihre Vorlieben und Interessen wahrzunehmen. In einem weiteren Schritt können aufgrund dieser Beobachtungen und Wahrnehmungen wieder neue Angebote entwickelt werden. Dann finden Sie im Blog eine Sammlung Rezepten für z.B. selbstgemachte Knete, Fingerfarben, Duftsteine, Kleisterfarbe, Ideen zum Kleben und vieles mehr. 

Genaues Beobachten der gestalterischen Vorlieben der Kinder

Welche Farben, welche Motive mag Ihr Kind? Gibt es Lieblingsfarben und Lieblingsformen?

Liebt es Rhythmus, Tanz und Bewegung? Welche Geschichten hat es besonders gerne?

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Céline Schaub und ich tauschen uns über das Thema hochbegabte Kinder aus. Dabei geht es um mögliche Merkmale einer Hochbegabung, Unterforderungssymptome und um das, was Eltern tun können in der Begleitung ihrer hochbegabten Kinder.

Im folgenden finden Sie einige wichtige Adresse, welche im Talk erwähnt werden:

Stiftung für das hochbegabte Kind

Informationen, Fachleute, auch für Begabungsabklärungen
www.hochbegabt.ch 

Elternverein für hochbegabte Kinder

Austausch für Eltern, Informationen, seit einiger Zeit bietet der Elternverein sehr spannende Online-Vorträge zu verschiedensten Themen an

und www.ehk.ch.

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Ist ihr Kind empfindlich auf laute Geräusche, zurückhaltend und scheu bei unbekannten Menschen? Sind Änderungen im Tagesablauf schwierig? Dann könnte es hochsensibel sein. 15 bis 20 Prozent aller Kinder sind auf diese besondere Art empfindsam. Oft sind besonders die klugen und kreativen Kinder betroffen. (Elian N.Aaron)

Mit einem Fragebogen zu Hochsensibilität können Sie Gewissheit erlangen. Hier geht es zum vertiefenden Onlinekurs Hochsensibilität - sensible Kinder erkennen, besser verstehen und stärkend begleiten (inklusive Kinder- und Elternfragebogen

Hochsensible Kinder und Erwachsenen haben die folgenden Grundmerkmale gemeinsam: 

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Der Begriff «Marte Meo» kommt aus dem Lateinischen und bedeutet «aus eigener Kraft». Das ist auch der Kern, der mit dieser Kommunikationsmethode angeregt werden möchte: Die eigenen Kräfte und Ressourcen mobilisieren im Vertrauen darauf, dass Entwicklung und Aktivierung in jeder Situation gelingen kann. Die Methode wurde und wird immer noch von Maria Aarts, einer Niederländerin, entwickelt. Inzwischen wird sie in den unterschiedlichsten psychosozialen Bereichen in 50 Ländern angewendet. Weltweit gibt es eine Vielzahl an Marte Meo Fachleuten, die sich mit Artikeln, Büchern und der Weiterentwicklung der Methode in ihrem Fachbereich engagieren.

Was Eltern im Alltag mit den Kindern beobachten

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Erschienen ist der Text auf dem tollen und inspirierenden Blog «Fuezgi und meh»

„Weisst du“, sagt Kathrin Berweger, „es ist auch wichtig, dass man positive Selbstgespräche mit sich selber führt.“ Die ausgebildete Zeichnungslehrerin unterrichtete lange am Gymnasium. Heute hat sie sich auf die Beratung und Begleitung emotional-sensitiver und künstlerisch und visuell begabter Kinder und Jugendlichen, und deren Eltern spezialisiert . „Künstlerisch begabte Kinder kommen oft nicht zu einem guten Unterricht. Das ist fatal“, sagt Kathrin Berweger. „Zu oft läuft Kunst an der Schule unter ferner liefen.“ In ihren Coachings geht es ums Ganze, um Kunst und räumliches Gestalten aber auch um Fragestellungen zum Selbstvertrauen, der Gefühlsregulierung, der Konzentration und Aufmerksamkeit.

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Vor einiger Zeit habe ich den folgenden Text für den Newsletter für "Starke Eltern - starke Kinder" Schweiz geschrieben. Für den Newsletter von SESK Schweiz können Sie Sich hier anmelden 

Andreas* ist gerade in der Küche mit den letzten Vorbereitungen für das Mittagessen beschäftigt, da hört er seinen Sohn heftig die Treppe hochstampfen. Schon am Klang von Julians* (7-jährig) Schritten wird ihm klar, dass etwas im Argen liegt. Mit einem Ruck öffnet Julian die Türe und knallt sämtliche Dinge – Turnsack, Jacke und Schultasche – auf den Boden. Andreas atmet tief durch und versucht mit einer möglichst freundlichen Aufforderung Julian zu ermutigen, die Garderobe für all seine Dinge zu benutzen. Paff... wie so viele Male in den letzten Wochen explodiert Julians Stimmung sofort. Er schreit nur noch rum und ist sehr wütend. Es dauert mehr als eine halbe Stunde, bis er sich einigermassen beruhigt hat. Die Stimmung am Mittagstisch ist hin.

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Schwierig ist es gerade mit der Corona Krise, wir sind alle sehr gefordert. Die Welt steht Kopf, nichts ist mehr wie es war. Die Anspannung und Angst ist deutlich spürbar, bei mir selber und aber auch in der Gesellschaft. Fragen was passiert, wie geht es weiter, wie steht es um die Lieben, wo führt das alles hin, sind omnipräsent. Ein Hintergrund, der uns anders reagieren lässt als sonst. Als Familien rücken wir näher zusammen. Schule, Arbeiten, Freizeit finden engbegrenzt auf wenigen Quadratmetern statt. Da wo vorher noch Räume, Abwechslung andere Menschen waren spielt sich alles nur noch mit den uns nahen Menschen ab. Diese Situation birgt Konfliktpotential in sich. Da können sich Bedürfnisse aneinander reiben. Das fröhlich neugierige Spielen mit den Legos der Kinder, manchmal entsteht da auch Lärm, kommt beim Papi im Homeoffice gerade nicht gut an. Zusammen müssen wir überlegen, wer macht was, wann, was muss getan werden. Auch wir setzen uns heute Abend zusammen und machen einen Familienrat, um Anstehendes zu organisieren.

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